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Kunst und Antiquitäten
In der 0stergade 57 liegt ein ungewöhnliches Museum, das vom Silberwarenfabrikanten Frederik Ernst begründet wurde. Sein Vater Johan Ernst gründete 1890 eine Silberwarenfabrik, die zu Anfang des 20. Jahrhunderts zu dem größten Dänemark zählte und jährlich mehrere Tonnen Silberbestecke produzierte. Seide Fabrikanten sammelten altes Silber, Frederik interessierte sich darüber hinaus stark für Antiquitäten. |

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Er füllte seine ganze Wohnung mit Funden aus dem In- und Ausland und nach seiner Pensionierung richtete er außerdem in einigen Fabrikräumen Ausstellungen ein und machte sein Haus und seine Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich. Porzellan besaß einen besonderen Platz im Herzen des Fabrikanten.
Er sammelte ostindisches Porzellan und die Erzeugnisse europäischer Manufakturen, darunter u.a. Meißen, woher einige der besten Stücke der Sammlung stammen.
Das Museum ist nur im Rahmen von Führungen zugänglich, die jeden Samstag vom 1. Mai bis 30. September um 14 Uhr sowie vom 15. Juni bis 31. August an allen Werktagen um 14 Uhr und im Übrigen nach Vereinbarung unter Tel. 64 71 31 90 stattfinden.
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Ein Museum für “fast alles"
In der Damgade liegt das Museum "Mands Sammlung", die von dem Tausendkünstler Anthon Jensen i den 1950er Jahren zusammen tragen wurde. Er entwickelte ein
Museum für das Alltagsleben in der "guten alten Zeit" und besaß eine Vorliebe für handgefertigte Dinge. Im Laufe der Jahre verwandelte er seine Wohnung in ein "National Museum im Taschenformat". |

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Vieles ist so erhalten geblieben, wie es bei seinem Tod 1970 vorgefunden wurde. In den Gebäuden,
die einen reizvollen Innenhof umgeben, gibt es nichts, was es nicht gibt: von vorgeschichtlichen
Funden und alten Küchenutensilien über landwirtschaftliche Maschinen, Grammofone, Waffen
und Feuerspritzen bis hin zu einem von Pferden gezogenen Krankenwagen. Das Museum hat vom
24. Juni bis 14. august mit führung Dienstag und donnerstags um 11 Uhr geöffnet. Im Übrigen
nach Vereinbarung unter Tel. 6471 3190 geöffnet. |
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Der Heimathof-ein Freilichtmuseum
In Gummerup bei Glamsbjerg liegt der Heimathof Vestfyns Hjemstavnsgård, ein Freilichtmuseum für die dörfliche und bäuerliche Kultur der Gegend. Das Museum ist im Sommerhalbjahr vom 1. Mai bis 30. September täglich außer montags von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.
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Von 1. Oktober bis 30. April Zutritt nach Vereinbarung. Tel. 6472 1600. Das Museum ist in denkmalgeschützten Fachwerkgebäuden mit ten in einer alten Gartenanlage untergebracht. Mehrere der Gebäude haben Firstsäulen, mächtige Holzpfosten, die das Gewicht des gesamten Dachs tragen. Diese alte Bautechnik ist in Dänemark hauptsächlich auf Westfönen erhalten geblieben, wo es heute noch ca. 15 Firstsäulenhöfe gibt. Die Gebäude des Landvermesserhofs sind an ihrem ursprünglichen Standort erhalten geblieben.
In den Gebäuden sind Geräte, Möbel und Hausrat aus dem 18. und 19. Jahrhundert ausgestellt. Außerdem besitzt das Museum eine gute Sammlung von Fuhrwerken. Im Haus des Uhrmachers Bonde Wibye werden wechselnde Ausstellungen zu kulturhistorischen Themen gezeigt. |
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Kunstmaler und Seeheld
Das Stadtmuseum Willemoesgarden ist in markanten Gebäuden an der Hauptstraße eingerichtet. Es beherbergt zwei Ausstellungen über die Geschichte der Stadt und die Seefahrt. Besonders stolz sind wir jedoch auf zwei der berühmtesten Dänen des 19. Jahrhunderts, die in diesen Gebäuden geboren wurden. Der Seeheld Peter Willemoes wurde 1783 in einem der ältesten Häuser der Stadt, 0stergade 36, geboren, das damals der Sitz des königlichen Amtsverwalters im Amt Assens war.
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Peter erhielt seine Ausbildung an der Seekadettenakademie und zeichnete sich 1801 als 18- Jähriger in der Schlacht auf der Kopenhagener Reede aus. Sieben Jahre später fiel er in der Schlacht bei Sjcellands Odde. Beiden Seeschlachten ist eine Ausstellung gewidmet. U.a. werden Wrackfunde aus dem Kriegsschiff "Prins Christian Frederik" gezeigt.
Der Kunstmaler Dankvart Dreyer wurde 1816 in der 0stergade 38, damals Privathaus eines der reichsten Kaufleute der Stadt, geboren. Dankvart erhielt seine Ausbildung an der Kunstakademie in Kopenhagen und schuf Landschaftsbilder, die zu den schönsten jener Zeit, des dänischen "Goldenen Zeitalters", zählen.
Die Kunstabteilung in diesem Haus umfasst zwei Säle mit Werken von Dankvart Dreyer sowie neun weitere mit Werken des gleichaltrigen Bildhauers J. A. Jerichau, seiner Frau Elisabeth Jerichau Baumann, Thorvald Niss, Lauritz Mikkelsen u.a.m.
Das Museum ist täglich (außer montags) 10-16 Uhr vom 1.Mai bis 30. September sowie zu Ostern und in den Herbstferien der Schulen geöffnet. Vom 1. oktober bis 30. April geöffnet, Mittwoch und Samstag 10-16 uhr.
Im Übrigen nach Vereinbarung unter Tel. 6471 3190. |
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Toldbodhus
Sammlung von Schiffsmodellen und maritimen
Gegenständen in dem
Geschützen Zollamt. Wie Vereinbart geöffnet.
Tel.+45 64 71 31 90.
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